Leben und Wohnen in der Baugenossenschaft Kolping eG
Wir können Großes, wenn tüchtige Kräfte sich vereinen

Die Entwicklung des Wohnungswesens ist untrennbar mit dem gemeinnützigen Wirken der Baugenossenschaften verbunden. Der Namenspatron unserer Genossenschaft, der Seelsorger und Sozialreformer Adolph Kolping, war ein entschiedener Vertreter der Genossenschaftsidee. Im 19. Jahrhundert gründete er den ersten deutschen Gesellenverein, um die katastrophalen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Handwerkerschaft zu verbessern. Daraus ging die Deutsche Kolpingfamilie hervor, die heute um die 273.000 Mitglieder zählt.

Im Jahre 1948 gründeten Mitglieder der Kolpingfamilie in Langenhorn unsere Baugenossenschaft, um die ungeheure Wohnungsnot im ausgebombten Hamburg zu lindern. Zu der Zeit lag mehr als die Hälfte des Wohnungsbestands in Trümmern. Zusätzlich zur leidgeprüften Bevölkerung Hamburgs suchten noch zahllose Flüchtlinge eine Bleibe. Zunächst wurden drei Häuserzeilen in Langenhorn errichtet, doch die Aktivitäten sollten nicht auf diesen Stadtteil begrenzt bleiben.

Was 1948 seinen Anfang nahm, hat nach wie vor Bestand und an Wichtigkeit nichts eingebüßt: Die Versorgung der Menschen mit bezahlbarem Wohnraum ist heute noch so aktuell wie damals. Auch in Zukunft werden wir – ganz im Sinne unseres Namensgebers – das soziale Interesse in den Vordergrund unserer Arbeit stellen.